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ü ber unser Gebiet die Geschichte des Chianti -Gebiets beginnt mit den Etruskern, den ersten Einwohnern der Toskana, die sich in diesem Gebiet niederliessen, angezogen vom milden Klima, der gl ü cklichen Lage und dem fruchtbaren Boden. Das Chianti-Gebiet, geographisch zwischen Florenz und Siena gelegen, umfasst acht Gemeinden. Dieses weltweit f ü r seine Wein- und Olivenölproduktion bekannte Gebiet, kennzeichnet sich durch das Wechseln von Tälern und sanften H ü geln sowie den mit Eichen, Zypressen und Kiefern bedeckten Anhöhen. Das gesamte Gebiet ist mit altert ü mlichen Dörfern, Kirchen und Abteien, Schlössern, Bauernhäusern und Villen/Landg ü tern besäht. Das Chianti-Gebiet, sowie die gesamte Provinz von Florenz, besitzt viel Kulturgut und wertvolle Kunstschätze, die zum grössten Teil in den kleinen lokalen Museen ausgestellt und aufbewahrt werden, zum Ansehen und zur kulturellen Identität des gesamten Gebietes.
Tavarnelle Val di Pesa
In der Provinz von Florenz, im Zentrum der Toskana, im Herzen des Chianti-Gebiets .
Erscheint zum erstenmal in einem Dokument vom Jahr 780 mit dem Namen "Tabernulae" (Rastplatz längs der Konsularstrasse zwischen Florenz und Rom), es gibt aber noch ältere Zeichen (Grabstein vom 424).
In der Mitte zwischen Florenz und Siena gelegen und von deren Kunst und Kultur seit jeher geprägt, ausgestreckt auf den gr ü nen H ü geln des Chianti-Gebiets, hat Tavarnelle ü ber die Jahrhunderte hinaus seine nat ü rliche Schönheit beibehalten und ist der Tradition treu geblieben. Durch Auswertung von lokalen Mitteln und eigener landwirtschaftlichen, architektonischen, Kultur- und Kunstschätzen, hat sich die Ortschaft mit den Jahren auf intelligente Weise entwickelt.
Die nat ü rliche Schönheit der Landschaft, die w ü rdevolle Vornehmheit der Schlösser und der mittelalterlichen Dörfer, die in den Kirchen aufbewahrten Kunstschätze, die harmionische Integration von ländlicher Tradition und Produktionsentwicklung, die angeborene Kreativität der Handwerker und das Beibehalten der altert ü mlichen und nat ü rlichen gastronomischen Traditionen der Bauernkultur, machen Tavarnelle Val di Pesa zum idealen Ort f ü r einen unvergesslichen Aufenthalt.
Besonders sehenswert:
- Romanische Pfarrkirche San Pietro in Bossolo , einstig "S.Petrus in Pixide", gebaut im XI Jahrhundert aber mit Sicherheit älterer Herkunft aufgrund von Ü berresten aus dem IV Jahrhundert. Im Museum f ü r sakrale Kunst, im ersten Stockwerk des Pfarrhauses, sind wertvolle Kunstwerke von seltener Schönheit aufbewahrt, z.B. das Gemälde des 13. Jahrhunderts von Meliore di Jacopo, Werke ber ü hmter florentinischer Maler des 15. und 16. Jahrhunderts, Kirchengeräte und Kirchenparamente vom XIII bis zum XVIII Jahrhundert.
- Zeugnisse der religiösen Kultur in diesem Gebiet sind bereits ab dem Mittelalter vorhanden: das Kloster und die schöne Kirche Santa Lucia al Borghetto , im XII Jahrhundert von Franziskanern erbaut und im XV Jahrhundert umgebaut; die Wallfahrtskirche S.Maria del Carmine al Morrocco , an der alten Römischen Staatsstrasse gelegen; die Wallfahrtkirche S.Maria a Pietracupa deren Herkunft mit einem Tabernakel verbunden ist, mit einem Fresko des 15. Jahrhunderts von Paolo Schiavo, an der Römischen Staatsstrasse gelegen und bereits zu jener Zeit Bezugspunkt f ü r die zahlreichen Wanderer.
- Der Vorort San Donato in Poggio , eines der ältesten mauernumgebenen und befestigten Dörfer, bereits im Jahr 1033 zu "Castrum" ernannt, einst als Schutz der Strasse, die von Florenz nach Siena f ü hrte, errichtet. Romanische Pfarrkirche vom 989, mit einem wunderschönen Kruzifix, einem eleganten Weihwasserbecken aus Marmor und einem Taufbecken aus verglaster Terrakotta von Giovanni della Robbia. Im Ortszentrum befindet sich das Museum f ü r ländliche Kultur, mit freiem Eintritt, mit einer ansehnlichen Sammlung von Werkzeugen, Geräten und Instrumenten, die den Ablauf der Handwerker-Aktivitäten im ländlichen Chianti dokumentieren. Der Palast Malaspina (wird gerade restauriert) ist Eigentum der Gemeinde. Er besitzt Säle f ü r wichtige Kulturereignisse und Kunsthandwerk-Ausstellungen. In seinen Kellern des XV Jahrhunderts können Sie die exzellente eno-grastronomische Produktion des Gebietes bewundern.
- Der wunderschöne Komplex von Badia a Passignano , altert ü mliche Abtei langobardischer Herkunft (IX Jahrhundert), errichtet zum Schutz der Strasse die das Pesa und das Greve Tal verband. Im Innern des Klosterkomplexes der Vallombrosa Kongregation, befindet sich die Romanische Kirche, die im Jahr 1080 San Biagio gewidmet wurde. Das Kloster war ü ber die Jahrhunderte hinaus auch stark mit den historischen und politischen Vorkommnisse des Orts und der Stadt von Florenz verbunden.
Gedenkenswert: der Kreuzgang im Jahr 1472 von Jacopo und Bernardo Rosselli erbaut; im Refektorium das Fresko "das Letzte Mahl" von den Br ü dern Domenico und David Ghirlandaio vom Jahr 1476; die grossräumige K ü che der Abtei mit einem grossen mittelalterlichen Kamin und der wunderschöne italienische Garten.
Dies ist ein religiöser Ort der Vallombrosa-Mönch; es sind keine Touristenbesuche erlaubt.
- Nebst den Monumenten, viele weitere " kleine Schönheiten ": w ü rdevolle Schlösser, und herrliche Villen und Landg ü ter, die die Geschichte, die Feinheit und das Reichtum der altansässigen vornehmen Familien erzählen, aber auch einfache Bauernhäuser, die dank ihrer harmonischen Essentialität Teil der Chianti-Landschaft geworden sind und als Symbol f ü r das "toskanische Bauernhaus" bekannt sind.
- 250 ha Park, in einer der eindruckvollsten Gebiete von Tavarnelle, ein " Gesch ü tzes Naturgebiet von lokalem Interesse " zum Schutz und zur Aufwertung der kulturhistorischen Aspekte des Gebiets (das mittelalterliches Strassennetz und die etruskischen Kammwege). Im Weitern wird in diesem Park die Flora und Fauna gesch ü tzt, studiert und katalogisiert.
- Das Gebiet von Tavarnelle V.P. nimmt Teil an einem " Integrierten Ausflugsprojekt" . Um die Bedürfnisse der Radsport-, Wander- und Pferdeliebhaber, die das Chianti-Gebiet besuchen zu befriedigen, sind bereits 64 verschiedene Strecken abgesteckt worden. Kleine Landkarten und Hinweise f ü r sehr bedeutungsvolle, lokale Trekkingrouten stehen zur Verf ü gung. In diesem Gebiet wurde weiterhin eine Reihe von Pferdewege abgesteckt, f ü r Tages- Halbtags- und Stundenausfl ü ge zu Pferd zu besonders schönen Aussichtspunkten, mit Rastplätzen und Verpflegungsstellen in Dörfern oder auf Landg ü tern oder ganz einfach inmitten eines Wäldchens.
Auf den grossen Bestand an Kunstschätzen und auf die reiche Agrar- und Nahrungsmittelproduktion des Gebietes haben wir Sie bereits aufmerksam gemacht. Abschliessend möchten wir noch das qualifizierte Geschäftsnetz, das man auch als "nat ü rliches Handelszentrum entlang der Strassen und Plätze" definieren kann, vorstellen, welches mit Professionalität und Gastfreundschaft traditionelle Nahrungsmittel und das Kunstgewerbe des Gebiets zu ausgeglichenen Preis.
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